Umweltgerechte Fahrzeugverwertung.

Die vier Schritte im Verwertungsprozess.

• Die Fahrzeugverwertung beginnt mit der kontrollierten Rückgabe bei einer anerkannten Rücknahmestelle oder einem anerkannten Demontagebetrieb. Nur hier wird der Verwertungsnachweis ausgestellt, der für die endgültige Stilllegung des Fahrzeugs bei der Zulassungsstelle erforderlich ist.

• In der Vorbehandlung wird als Erstes die Batterie entfernt und die Airbags und andere pyrotechnische Bauteile werden neutralisiert. Die eigentliche Verwertung beginnt mit der Entnahme aller Betriebsstoffe an einem so genannten Betriebsstoffentnahmestand. An diesem Arbeitsplatz werden beispielsweise das Kältemittel der Klimaanlage und die Bremsflüssigkeit abgesaugt, Kühlwasser, Motor- und Getriebeöle abgelassen, und der Kraftstoff wird mit einem speziellen Absauggerät mit integriertem Bohrer abgepumpt. Die verschiedenen Flüssigkeiten werden sortenrein in Lagerbehälter gefüllt und in speziellen Betrieben aufbereitet oder verwertet.

• Bei der Demontage werden Teile für die Weiterverwendung und für das Materialrecycling ausgebaut. Beispielsweise werden fachmännisch zerlegte Motoren im so genannten Hochwertrecycling aufbereitet und wieder verwendet. Wertvolle Materialien wie Edelmetalle aus dem Katalysator werden in einem separaten Materialkreislauf recycelt.

• Die demontierten Restfahrzeuge werden für die Weiterverarbeitung zu einem Shredderbetrieb transportiert. Hier werden die Restkarossen in handtellergrosse Stücke zerkleinert und sortiert. Kunststoffe, Textilien, Eisen und Nichteisen-Metalle werden weiter verwertet.